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    Die Zirbe

    bot.: Pinus cembra – Arve – Arbe – Zirbel – Zirbelkiefer

    Die Zirbe, die „Königin der Alpen“ wächst im kargen Hochgebirge der Alpen und Karpaten. Ihren Beinamen trägt die Zirbelkiefer zu Recht, denn seit ewigen Zeiten schätzen die Menschen sie für ihre herausragenden, gesundheitsfördernde Wirkung.

    Das Zirbenholz verbessert nachweislich die Schlafqualität, senkt den Herzschlag, wirkt keimtötend und luftreinigend. Der Duft seiner ätherischen Öle findet Nutzung im Gesundheits- und Wellnessbereich sowie als Insektenschutz. Das Holz findet dank seiner Maserung und Qualität Verwendung für Möbel und Wohnaccessoires. Aus den Samen werden Lebensmittel erzeugt.

    Inhaltsverzeichnis

    • 1 Die Zirbe
      • 1.1 Der Zirbenbaum
      • 1.2 Zirbelkiefer und der Tannenhäher
      • 1.3 Eigenschaften des Zirbenholzes
      • 1.4 Therapien und Anwendungen der Zirbe
      • 1.5 Der Zirbenwald – Nachhaltige Nutzung
      • 1.6 Verwendung des Zirbenholzes

    Der Zirbenbaum

    Die Zirbe, auch Arve, Arbe, Wirbel oder Zirbelkiefer genannt, gehört zur botanischen Familie der Kieferngewächsen und wächst als Pionierpflanze im hochalpinen Raum in Lagen zwischen etwa 1500 und 2850m. Sie ist anpassungsfähig und lebt fast ausschließlich unterhalb 0° Celsius, so dass sie auch Temperaturen bis zu -43° unbeschadet überstehen kann. Somit gilt sie als einer der frosthärtesten Bäume in den Alpen.

    Durchschnittlich erreichen sie ein Alter von 200 bis 400 Jahren. Es wird aber geschätzt, dass sie auch bis zu 1000 Jahre alt werden können. Die älteste Baum Tirols ist eine über 700 Jahre alte Zirbe im Ampasser Kessel, einem Gebiet mit großem und teilweise sehr altem Zirbenbestand. Die Nadelbäume wachsen sehr langsam und sind stark von der Witterung geprägt. Oft sind sie in ihrem Wuchs durch Wind, Blitze und Schnee deformiert und erreichen dadurch nur Höhen bis 25m oder sogar 30m.

    Die Zapfen sind auch als „Zirbelnuss“ bekannt. Das ist eine falsche Bezeichnung, da es sich nicht um Nüsse handelt.

    Zirbelkiefer und der Tannenhäher

    Die Verbreitung der Zirben erfolgt überwiegend auf natürliche Weise durch einen Vogel: den Tannenhäher (Nucifraga caryocatactes), auch „Zirbengratsche“ genannt.

    Die Zirbelsamen sind seine Hauptnahrungsquelle. Ab August beginnt er mit dem Anlegen von Verstecken seiner Leibspeise für seinen Wintervorrat. Dabei legt er großzügig Samendepots an, mehr als er tatsächlich Zirbennüsse zum Fressen braucht. Für seine Vorratsverstecke wählt er bevorzugt weicheren Untergrund, in dem die Samen guten Keimboden und Jungbäume günstige Wachstumsbedingungen finden. Aus etwa 20% dieser Vorräte entstehen letztlich kleine Bäume, weil sie weder der Tannenhäher noch andere Samenfresser vorher entdecken.

    Eigenschaften des Zirbenholzes

    Die Verwendung von Zirbenholz hat Tradition und erfährt sich mittlerweile auch als hochwertiges Material für moderne Ansprüche: Funktionalität, Nachhaltigkeit und Design werden verbunden mit den Bedürfnissen nach Entspannung, Gesundheit und Klarheit.

    Je nach Alter des Holzes hat dieses im frischen Zustand eine fast weiße bis hellgelbe Farbe und nimmt, je nach Sonneneinwirkung, bereits nach wenigen Monaten eine dunklere gelbe bis rötliche Farbe an.

    Zirbenholz ist mit einer Rohdichte von rund 400kg/m³ bei 0% Holzfeuchte eine der leichtesten heimischen Nadelholzarten. Es ist weich, feinfaserig, leicht zu bearbeiten und neigt nicht zur Rissbildung. Gesund eingewachsene dunkle Äste bewirken die charakteristische Zeichnung, eine Maserung mit meist ovalem Bild.

    Das Quell- und Schwindverhalten der Zirbe ist das geringste aller Nadelbäume, was es hervorragend für die Nutzung im wechselfeuchten Bereich (Sauna) geeignet macht.

    Aufgrund seines hohen Pinosylvin-Gehalts verströmt das Zirbelholz einen stark aromatischen Duft. Dieser für den Menschen sehr angenehme Geruch hält jahrelang an und wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden aus. So sorgt es unter anderem für einen tiefen und gesunden Schlaf.
    Dazu kommt, dass dieser Duft bei Insekten und Motten äußerst unbeliebt ist und das Arvenholz dadurch natürlich vor diesen schützt.

    Des Weiteren wirkt der hohe Gehalt dieses Holzinhaltsstoffs antibakteriell und auch Pilze haben keine Chance.

    Therapien und Anwendungen der Zirbe

    Die Silvotherapie ist wohl eine der ältesten Therapiemethoden der Menschheit. Durch den bloßen Aufenthalt im Wald werden die zahlreichen Wirkstoffe der verschiedenen Bäume zur Heilung der verschiedensten Leiden genutzt. Phytonzide, das sind antibiotische Stoffe, die von den Bäumen produziert werden, sowie ätherische Öle beeinflussen unseren Körper und unsere Seele. Dabei hat jede Baumart hat ihre spezifische Wirkrichtung. In Japan gibt es an Universitäten einen eigenen Forschungszweig für Waldmedizin. Auch in Deutschland gibt es den ersten anerkannten Heilwald in Usedom.

    Die Gemmotherapie ist eine spezielle Ausrichtung innerhalb der Silvotherapie. Hier werden die vitalen Kräfte der Knospen genutzt. Denn in der Knospe konzentrieren sich bioaktive Wirkstoffe, die der Baum für seine Regeneration nutzt. Aus dieser geballten Kraft können schon kleine Mengen reichen, um positiv auf die Gesundheit des Menschen zu wirken.
    Schon Hildegard von Bingen, Galenos von Pergamon und Leonhart Fuchs nutzen die Kräfte der Knospen zur Heilung. Anwendung finden sie beispielsweise als Tinkturen, Salben, Elixiere, Verreibungen oder sie können auch einfach geknabbert werden.

    Auch Aromatherapie ist eine ganzheitliche Therapieform, bei der Körper, Seele und Geist in Einklang gebracht werden durch die Anwendung ätherischer Öle. Je nach Situation und Thema werden spezielle Öle genutzt und in unterschiedlicher Form äußerlich oder innerlich genutzt, z.B. als Bad, Massage oder zur Inhalation.

    Beim Räuchern wird getrocknetes Pflanzenmaterial wie Blüten, Hölzer, Harze verglimmt. Es ist eines der ältesten Rituale der Menschheit und soll mit seinen Düften auch auf seelischer, körperlicher und geistiger Ebene wirken.

    Die harmonisierenden Eigenschaften der Zirbe werden auch in zahlreichen Rezepten für Hausapotheke und Naturkosmetik genutzt.

    Nicht zuletzt gibt es neben Zirbenlikör und Zirbenschnaps auch allerlei kreative Rezeptefür den Gaumen.

    Der Zirbenwald – Nachhaltige Nutzung

    Bei der Österreichischen Waldinventur wird jährlich eine Bestandsaufnahme gemacht, um den Zustand und Veränderungen zu beobachten. Diese zeigt, dass aktuell deutlich mehr Zirbenholz nachwächst, als gefällt wird. Die Tendenz ist in den letzten Jahren steigend.

    Dies ist zum einen der fleißigen Verbreitung durch den Tannenhäher zu verdanken, zum anderen wird der jährliche Holzzuwachs bei Weitem nicht genutzt. Außerdem kümmern sich Waldbesitzer wieder gezielt um neue Zirbelwälder als Zukunftsinvestition, da das Holz in den letzten Jahren einen Boom erfährt. Forstwirtschaftlich und ökologisch ist die Nutzung daher sinnvoll, um den Wald in einem gesunden Gleichgewicht zu halten, eine Durchmischung mit Lärchen und Fichten sowie junger und alter Bäume für Stabilität gegen die unterschiedlichsten Einflüsse aus der Natur zu wahren.

    Mit Zirbenholz nutzt man außerdem einen hochwertigen regionalen Rohstoff, der – in Österreich, Schweiz, Deutschland, Italien – nur einen kurzen Transportweg beansprucht.

    Verwendung des Zirbenholzes

    Das Holz der Zirbe hat Tradition. Bei der beruhigenden, schlaffördernden Wirkung überrascht nicht, dass es viele Möbel rund ums Schlafzimmer gibt: Zirbenbetten, Zirbenschränke, Zirbenkommoden, Kleiderständer, Nachtkästchen…

    Für den ganzen Wohnraum gibt es Ausstattung, die den angenehmen Duft und ein Gefühl von Geborgenheit mitbringt. Zirbenstuben und Wandvertäfelungen sind im Innenausbau ebenso beliebt wie Küchen, Deckenverkleidungen, Heizkörperverkleidungen, Bäder und Waschtische.

    Im alpinen Raum wurden sogar Almhütten aus dem Holz gezimmert.

    Auch bei Schnitzern ist das Zirbenholz wegen seiner Weichheit sehr beliebt.

    Mit Zirbenholz nutzt man außerdem einen hochwertigen regionalen Rohstoff, der – in Österreich, Schweiz, Deutschland, Italien – nur einen kurzen Transportweg beansprucht.

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